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Seit 1924 ein Symbol für Wirtschaftswachstum in Hanau

Bildergalerie: Historische Aufnahmen
Hafenbau 1924

1921 bis 1924 errichteten viele Arbeitslose während der Weltwirtschaftskrise im Rahmen eines Arbeitsbeschaffungsprogramms den Hanauer Mainhafen. Vorausgegangen waren Planungen, deren Ursprung bis ins Jahr 1889 zurückreichten - zunächst noch für einen Standort wenige hundert Meter flussabwärts. 1913 lagen zwar alle Genehmigungen vor den Hafen zu errichten, aber der erste Weltkrieg vereitelte das Umsetzen der Pläne. Nach 1918 setzte sich die Nachbargemeinde Großauheim, auf deren Gemarkung der Hafen schließlich weitgehend entstand, erfolglos gegen den Bau zur Wehr. Am 25. Oktober 1924 schließlich ging der Hafen in Betrieb, umrahmt von einem großen Stadtfest in Hanau.
Das Hafenbecken misst seither 950 Meter mal 64 Meter, hinzu kommt eine rund 800 Meter lange Be- und Entladefläche für Schiffe direkt am Fluss. Für den An- und Abtransport von Massengütern entstand zeitgleich eine Gleisverbindung vom Hauptbahnhof zum Hafen und beidseitig entlang des Hafenbeckens mit einer Gesamtlänge von rund zehn Kilometern. Die wasserbaulichen Anlagen und die Bahnanlagen des Hafens entstanden im Auftrag der Stadt; die Umschlagseinrichtungen, wie Kräne, Silos und Lagerhäuser auf Initiative der Anliegerfirmen. Die Stadt errichtete mit dem Hafentor am Hafenplatz und den begleitenden Wohnblocks landseitig einen bis heute erhaltenen monumentalen Eingang. Zwei Kolossalfiguren aus Beton von August Bischoff markieren die Durchfahrt und symbolisieren Handel und Arbeit

1937 übernahmen die Stadtwerke Hanau die Hafenverwaltung.

1945 traf die fast völlige Zerstörung Hanaus auch den Mainhafen.

1950 begann kontinuierlich der Wiederaufbau.

1960 entstand das erste Mineralöl-Lager, das die Firma Oiltanking 1994 übernahm und den Tagesumsatz von damals einer Million Liter auf das mittlerweile rund Sechsfache steigerte.

1984/85 wurde das Hafenbecken wegen des Main-Ausbaus zur Groß-Schifffahrtsstraße von 2,70 auf 3,40 Meter vertieft. In Verbindung damit wurde die Schüttstein-Böschung saniert oder durch eine Stahl-Spundwand ersetzt. Dieser Umbau ermöglichte es, dass fortan Schiffe mit einer Tragfähigkeit bis zu 4000 Tonnen den Hanauer Hafen anlaufen können.

1988/89 sanierten die Stadtwerke Hanau 125 Meter der insgesamt 950 Meter langen Kaimauer für rund eine Million Euro. Zehn Jahre später investierten sie nochmals rund eine Million Euro in den Austausch der restlichen Schüttstein-Böschung am Nordufer, 2005 weitere rund 3,5 Millionen Euro in die Kaimauer am Nordufer.

1992 wurde mit dem Start des Main-Donau-Kanals der an den Hafen angebundene Verkehr auch in Richtung Donau und Schwarzes Meer geöffnet.

2008/09 entstand mit dem Eindecken eines Teils der Gleisanlage am Nordufer die Voraussetzung dafür, dass Schwerlasten auch durch Mobilbagger mit einem Eigengewicht bis zu 80 Tonnen verladen werden können.

2012 wurde der Hafen Hanau zu einer eigenständigen Gesellschaft der städtischen BeteiligungsHolding Hanau GmbH.
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