Kalitransport per Schiff – just in time

Kalitransport per Schiff – just in time
Kalitransport per Schiff – just in time

Mit einer Eisenstange schlägt ein Mitarbeiter von Rhenus Logistics gegen den Eisenbahnwaggon. Er hilft nach, damit das Kaligranulat sich löst und durch die geöffnete Schütte auf ein Förderband fällt. In der eingehausten, gegen Regen geschützten Kali-Verladeanlage am Südkai des Hanauer Hafens lenken die Rhenus-Männer das von K+S in Neuhof stammende Düngemittel Waggon für Waggon per Knopfdruck so, dass sich der Laderaum der „Flütenberg“ stetig füllt.
Deren Kapitän rennt alle paar Minuten, um sein Schiff neu zu vertäuen, damit er Platz für den nächsten großen Kalihaufen im Laderaum schaffen kann. Sein Güterschiff nimmt diesmal 37 zweiachsige Eisenbahnwaggons mit jeweils rund 26 Tonnen Kali auf, also fast 1000 Tonnen. Bis zum Zehnfachen dieser Menge können im Hanauer Hafen täglich auf Schiffe verladen werden.
Orientiert an der Anzahl der täglich charterbaren Schiffe ordert K+S bei der DB Schenker Rail zwei- oder vierachsige Waggons, die sogar bis zu 60 Tonnen fassen.
Die „Flütenberg“ gehört zur Flotte mit 127 Schiffen, die im Massen- und Schwerguttransport für die DTG (Deutsche Transport-Genossenschaft Binnenschifffahrt) auf europäischen Wasserstraßen unterwegs sind. Sie kann bis zu 1200 Tonnen fassen, meist hat sie Getreide an Bord.
Kaum ist sie beladen, heißt es schon „Leinen los!“. Denn auf der anderen Seite des Hafenbeckens bewegt der Kapitän des nächsten Gütermotorschiffs dieses schon langsam zur Kali-Förderanlage. Die „Flütenberg“ macht am Nordkai kurz Halt. Ihr Kapitän und seine Frau lassen die Planenabdeckung maschinell über ihr frisch geladenes Transportgut fahren.

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